Eine Reise durch unser Hormonsystem
Hormonsystem :Inhaltsverzeichnis
- Wie das Hormonsystem unseren Körper steuert
- Welche und wie viele Hormone gibt es?
- Welche sind die bekanntesten Hormone?
- Östrogen und Progesteron
- Östrogen bei Männern: Einfluss auf den Bauchumfang
- Wo sind Hormone beteiligt?
- Warum sind Hormone unverzichtbar?
- Was passiert, wenn das Hormonsystem nicht im Einklang funktioniert?
- Ursachen für ein hormonelles Ungleichgewicht
- Häufige Fragen zum Hormonsystem
- Irrtümer über das Hormonsystem
- Faszinierende Fakten über das Hormonsystem
- Fazit
- Disclaimer
1. Wie das Hormonsystem unseren Körper steuert
Das Hormonsystem, hier geben wir ein Blick auf die unsichtbaren Regulatoren unseres Körpers. Unser Körper ist ein hochkomplexes System, in dem viele Prozesse reibungslos ablaufen müssen, damit wir gesund bleiben. Eine zentrale Rolle dabei spielt das Hormonsystem, auch als endokrines System bekannt. Hormone wirken wie ein fein abgestimmtes Orchester. Sie beeinflussen nicht nur Wachstum, sondern auch Stoffwechsel, Fortpflanzung und viele andere Prozesse. Ein Ungleichgewicht kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, daher ist das Gleichgewicht der Hormone essenziell für unser Wohlbefinden.
Stell dir unser Hormonsystem als ein perfekt orchestriertes Ensemble vor. Jedes Hormon spielt seine eigene Melodie, harmonisch abgestimmt mit den anderen. So reguliert das Schilddrüsenhormon T3 unseren Stoffwechsel, während Insulin aus der Bauchspeicheldrüse den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht hält. In Stresssituationen schüttet die Nebenniere Adrenalin aus, das uns auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Gerät dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Zu viel oder zu wenig eines Hormons kann beispielsweise zu Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion, Diabetes oder Menstruationsbeschwerden führen.
Aber welche Hormone gibt es überhaupt, wo sind sie aktiv, und warum sind sie so unverzichtbar für unser Wohlbefinden? In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf diese unsichtbaren Regulatoren, die unseren Körper steuern.
2. Welche und wie viele Hormone gibt es im Hormonsystem?
Eine genaue Zahl zu nennen, ist schwierig, da ständig neue Hormone entdeckt und besser verstanden werden. Schätzungen gehen von mehreren hundert bis zu Tausenden aus. Die Vielfalt der Hormone ist enorm und spiegelt die Komplexität unseres Körpers wider.
Das Hormonsystem produziert jedoch über 50 bekannte Hormone, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Diese Hormone können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, wie zum Beispiel:
- Aminosäurederivate: Dazu gehören Hormone wie Adrenalin und Thyroxin, die aus Aminosäuren abgeleitet sind.
- Peptidhormone: Dazu zählen Insulin, Glukagon und Wachstumshormon, die aus Ketten von Aminosäuren bestehen.
- Steroid-Hormone: Diese Hormone, wie Testosteron, Östrogen und Cortisol, werden aus Cholesterin synthetisiert.
Neben diesen Kategorien gibt es außerdem noch viele andere Hormone, die spezifische Funktionen in den verschiedenen Organen und Systemen des Körpers erfüllen. Denn jedes dieser Hormone spielt eine einzigartige Rolle in der Regulierung biologischer Prozesse – von Stoffwechsel und Wachstum bis hin zur Stressbewältigung und Fortpflanzung.
3. Welche sind die bekanntesten Hormone:
3.1 Insulin:
Hergestellt in der Bauchspeicheldrüse, reguliert es den Blutzuckerspiegel, denn es ermöglicht unseren Zellen, Glukose aus dem Blut aufzunehmen und als Energie zu nutzen.
3.2 Adrenalin:
Dieses Hormon wird in den Nebennieren produziert und bereitet den Körper aktiv auf Stresssituationen vor, indem es die Herzfrequenz erhöht und Energie mobilisiert.
3.3 Testosteron:
Das männliche Geschlechtshormon Testosteron ist für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale verantwortlich. Dazu gehören unter anderem die tiefe Stimme, das Wachstum von Körper- und Gesichtshaaren sowie die Muskelmasse aber auch Knochenmasse und Libido. Was die Libido betrifft, beeinflusst Testosteron sowohl die männliche als auch die weibliche Libido. Bei Männern ist es der Haupttreiber für das sexuelle Verlangen, aber auch bei Frauen spielt Testosteron eine wichtige Rolle, wenn auch in geringeren Mengen.
Ein gesunder Testosteronspiegel trägt bei Frauen nicht nur zur Aufrechterhaltung der sexuellen Lust, sondern auch zur Energie und Vitalität bei. Denn ein Ungleichgewicht in den Testosteronwerten kann bei beiden Geschlechtern sowohl Veränderungen im Sexualtrieb als auch eine Beeinträchtigung der allgemeinen Lebensqualität verursachen.
3.4 Thyroxin:
Die Schilddrüse produziert das Hormon Thyroxin, das nicht nur unseren Stoffwechsel aktiv anregt, sondern auch für eine stabile Körpertemperatur und eine optimale Energieproduktion sorgt.
3.5 Cortisol:
Dieses Stresshormon wird in den Nebennieren produziert und hilft uns, mit Stresssituationen umzugehen. Es erhöht den Blutdruck, den Blutzuckerspiegel, macht uns wachsam außerdem hat es eine entzündungshemmende Wirkungen.
3.6 Melatonin:
Dieses Hormon ist besser bekannt als das ‚Schlafhormon‘ und wird in der Zirbeldrüse des Gehirns vor allem in Reaktion auf Dunkelheit produziert. Es spielt nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern steht auch in direktem Zusammenhang mit Stresshormonen wie Cortisol, die eher gegenläufig zu Melatonin wirken. Während Cortisol uns wach und aufmerksam hält, fördert Melatonin den Schlaf. Melatonin und Cortisol sind Gegenspieler, stehen also in einem gegenseitigen Verhältnis. Wenn Stresshormone erhöht sind, wird die Melatoninproduktion oft unterdrückt, was zu Schlafstörungen führt. Deshalb, Achtung bei Chronischer Stress, denn diese beeinträchtigt die natürliche Produktion von Melatonin was zu einem Ungleichgewicht der Hormone führt.
3.7 Wachstumshormon:
Das Wachstumshormon, auch als Somatotropin bekannt, wird in der Hypophyse produziert und ist essenziell für das Wachstum und die Zellregeneration. Es unterstützt nicht nur das Längenwachstum bei Kindern und Jugendlichen, sondern spielt auch bei Erwachsenen eine wichtige Rolle für den Muskelaufbau, die Fettverbrennung und die Heilung von Gewebe. Darüber hinaus trägt es zur Regulierung des Stoffwechsels bei und ist somit unverzichtbar für die Gesundheit und Vitalität des Körpers.
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4. Östrogen und Progesteron
4.1 Östrogen bei Frauen
Das bekannteste weibliche Geschlechtshormon wird im Hormonsystem produziert und spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung und Funktion des weiblichen Körpers.
4.2 Aufgaben von Östrogen
- Menstruationszyklus: Östrogen steuert den Menstruationszyklus, indem es den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut fördert und den Eisprung auslöst.
- Entwicklung der Geschlechtsmerkmale: Östrogen ist verantwortlich für die Entwicklung der weiblichen Geschlechtsmerkmale wie Brüste, Hüftform und Schambehaarung.
- Cholesterinspiegel: Östrogen beeinflusst den Cholesterinspiegel und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Haut und Schleimhäute: Östrogen hält Haut und Schleimhäute elastisch und feucht.
- Stimmung: Östrogen kann auch Auswirkungen auf die Stimmung haben, da es das Hormonsystem beeinflusst, das für emotionale Balance und Wohlbefinden sorgt.
- Östrogen und der Knochenstoffwechsel
Bei Frauen:
Östrogen ist essenziell, um die Knochenmasse zu erhalten. Besonders in den Wechseljahren, wenn der Östrogenspiegel sinkt, kann es zu einem beschleunigten Abbau der Knochenmasse kommen, was das Risiko für Osteoporose erhöht.
Bei Männern:
Auch bei Männern spielt Östrogen eine wichtige Rolle für die Knochengesundheit, allerdings in geringeren Mengen. Östrogen wird im männlichen Körper durch die Umwandlung von Testosteron mithilfe des Enzyms Aromatase gebildet. Studien zeigen, dass niedrige Östrogenspiegel bei Männern ebenfalls zu einem Verlust der Knochendichte und einem erhöhten Risiko für Osteoporose führen können.
4.2 Progesteron:
Es ist ein weibliches Geschlechtshormon, das eine entscheidende Rolle im Menstruationszyklus und in der Schwangerschaft spielt. Man könnte es als das Gegenstück zu Östrogen bezeichnen.
4.2.1 Die Aufgaben von Progesteron
- Gebärmutterschleimhaut: Progesteron bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor, denn es verdickt die Schleimhaut und macht sie empfänglich für eine Einnistung der befruchteten Eizelle.
- Schwangerschaft: Ist eine Befruchtung erfolgt, sorgt Progesteron dafür, dass die Schwangerschaft aufrechterhalten wird. Es verhindert weitere Eisprünge und Kontraktionen der Gebärmutter.
- Körpertemperatur: Progesteron ist auch für den leichten Anstieg der Körpertemperatur nach dem Eisprung verantwortlich.
- Brustdrüsen: Progesteron stimuliert aktiv das Wachstum der Brustdrüsen, außerdem bereitet diese gleichzeitig gezielt auf die Milchproduktion vor.
- Stimmung: Progesteron kann außerdem erhebliche Auswirkungen auf die Stimmung haben, da es aktiv zu einem Gefühl von Ruhe und Entspannung beiträgt.
4.2.2 Wann wird Progesteron gebildet?
Progesteron wird hauptsächlich vom Gelbkörper im Eierstock gebildet. Dieser entsteht nach dem Eisprung aus dem leeren Follikel. Während der Schwangerschaft wird Progesteron dann von der Plazenta produziert.
5. Östrogen bei Männern: Einfluss auf den Bauchumfang
Wusstest du, dass das Hormon Östrogen auch bei Männern eine wichtige Rolle spielt? Besonders im Zusammenhang mit dem Bauchumfang kann ein Ungleichgewicht zwischen Testosteron und Östrogen große Auswirkungen haben. Hier erfährst du, wie das Hormon deinen Körper beeinflusst und was du dagegen tun kannst.

5.1 Wie beeinflusst Östrogen den Bauchumfang bei Männern?
Östrogen ist nicht nur ein Hormon, das oft mit Frauen in Verbindung gebracht wird, sondern spielt auch bei Männern eine wichtige Rolle. Es wird im männlichen Körper aus Testosteron umgewandelt – ein Prozess, der durch das Enzym Aromatase gesteuert wird.
Wenn die Testosteronspiegel sinken, beispielsweise durch Alter, Stress oder Gewichtszunahme, kann der Anteil an Östrogen im Verhältnis steigen. Dadurch wird die Fettverteilung beeinflusst, und es kommt häufiger zu Fettansammlungen am Bauch. Ein erhöhter Bauchumfang ist nicht nur unschön, sondern kann auch gesundheitliche Risiken wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
5.2 Warum steigert Bauchfett den Östrogenspiegel?
Bauchfett verstärkt die Aktivität des Enzyms Aromatase, das Testosteron in Östrogen umwandelt. Das führt dazu, dass sich mehr Fett im Bauchbereich ansammelt, was den Östrogenspiegel weiter erhöhen kann. Dieser Kreislauf kann schwer zu durchbrechen sein, wenn man nichts dagegen unternimmt.
5.3 Wie kannst du den Bauchumfang reduzieren und die Hormonbalance verbessern?
- Gewicht reduzieren: Schon kleine Fortschritte beim Abnehmen, besonders im Bauchbereich, können das Verhältnis von Testosteron zu Östrogen verbessern.
- Regelmäßige Bewegung: Sport, wie Krafttraining und Ausdauertraining, hilft nicht nur beim Fettabbau, sondern steigert auch den Testosteronspiegel.
- Gesunde Ernährung: Iss mehr Gemüse, Ballaststoffe und gesunde Fette, denn diese unterstützen deinen Hormonhaushalt. Vermeide Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel, die das Bauchfett fördern.
- Stress abbauen: Stress senkt den Testosteronspiegel, daher ist Entspannung wichtig. Yoga, Spaziergänge oder Meditation können helfen.
- Regelmäßige Untersuchungen: Wenn du vermutest, dass ein hormonelles Ungleichgewicht vorliegt, solltest du einen Arzt konsultieren.
5.4 Fazit
Östrogen ist auch für Männer ein bedeutendes Hormon, das besonders beim Bauchumfang eine Rolle spielt. Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, Bewegung und Stressmanagement hilft dir nicht nur, deinen Bauchumfang zu reduzieren, sondern auch deine Hormonbalance zu verbessern.
Dein Körper wird es dir danken – fang am besten heute noch damit an! 😊
6. Wo sind Hormone beteiligt?
Unser Körper ist eine hochkomplexe Maschine, die von unzähligen Hormonen gesteuert wird. Denn das Hormonsystem reguliert eine Vielzahl von Prozessen, von Wachstum und Entwicklung über Stoffwechsel und Fortpflanzung bis hin zur Stressreaktion. Wusstest du, dass Hormone sogar unsere Stimmung und unser emotionales Empfinden regulieren? So kann ein Mangel an Serotonin, dem „Glückshormon“, zu Depressionen führen. Das Hormonsystem spielt in fast allen Körperfunktionen eine Rolle und beeinflusst unseren Stoffwechsel, das Wachstum, die Fortpflanzung und die Reaktionen auf Stresssituationen.
- Stoffwechselprozesse: Hormone wie Insulin und Thyroxin regulieren den Energiehaushalt.
- Fortpflanzung: Geschlechtshormone steuern den Menstruationszyklus, die Schwangerschaft und die Entwicklung der Geschlechtsmerkmale.
- Wachstum und Entwicklung: Wachstumshormone sind essentiell für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
- Stressreaktionen: Adrenalin und Cortisol aktivieren den Körper in Stresssituationen.
- Stimmung und Verhalten: Hormone wie Serotonin und Dopamin sind entscheidend für unser Wohlbefinden und unsere Gefühlslage.
- Hormone beeinflussen sogar unsere Stimmung und unser emotionales Empfinden. So kann ein Mangel an Serotonin, dem „Glückshormon“, zu Depressionen führen.
7. Warum sind Hormone unverzichtbar?
Hormone sind unerlässlich, weil sie als Regulatoren agieren und verschiedene Prozesse im Körper synchronisieren. Ohne ei Hormonsystem ohne Hormone wäre unser Körper nicht in der Lage, auf äußere Reize zu reagieren, Energie zu verwalten oder Fortpflanzung und Wachstum zu steuern. Sie wirken oft in sehr kleinen Mengen, haben aber eine große Wirkung.
8. Was passiert, wenn das Hormonsystem nicht im Einklang funktioniert?
Ungleichgewicht mit Folgen. Gerät dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Zu viel oder zu wenig eines Hormons kann beispielsweise zu Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion, Diabetes oder Menstruationsbeschwerden führen. Die Symptome eines hormonellen Ungleichgewichts sind vielfältig und können je nach betroffener Hormondrüse und dem Ausmaß der Störung stark variieren. Einige häufige Anzeichen sind:
- Diabetes: Ein Mangel an Insulin oder eine Insulinresistenz führt zu dauerhaft erhöhtem Blutzucker, infolgedessen kannn es langfristig zu schwerwiegenden Schäden führen.
- Schilddrüsenstörungen: Zu viel oder zu wenig Thyroxin kann den Stoffwechsel beschleunigen oder verlangsamen, was sich auf Gewicht, Energie und Herzfunktion auswirkt.
- Stress: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel kann zu Bluthochdruck, Schlafproblemen und einem geschwächten Immunsystem führen.
8.1 Hormonelle Dysbalancen in unseren Hormonsystem:
- Unausgeglichene Geschlechtshormone können zu Fruchtbarkeitsproblemen, Stimmungsschwankungen und anderen gesundheitlichen Herausforderungen führen.
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Stimmungsschwankungen und Depressionen
- Gewichtszunahme oder -abnahme
- Schlafstörungen
- Hautprobleme
- Haarausfall
- Unregelmäßige Menstruation
- Libidoverlust
Es ist also essenziell, dass unser Hormonsystem im Gleichgewicht bleibt, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu erhalten. Bei Verdacht auf hormonelle Störungen sollte man einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abzuklären und geeignete Behandlungen zu beginnen.
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9. Ursachen für ein hormonelles Ungleichgewicht
Ein hormonelles Ungleichgewicht kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden. Diese können sowohl intern als auch extern bedingt sein und sich gegenseitig beeinflussen. Neben angeborenen Faktoren beeinflussen auch unsere Lebensweise und Umwelt unser Hormonsystem. Denn Stress, Schlafmangel, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel können den Hormonhaushalt negativ beeinträchtigen.
9.1 Interne Faktoren
- Alter: Hormonschwankungen sind natürliche Bestandteile des Alterungsprozesses, insbesondere in den Wechseljahren.
- Genetik: Vererbte Faktoren können die Anfälligkeit für hormonelle Störungen erhöhen. Achte was so bei ander Familienmitglider los ist.
- Krankheiten: Erkrankungen wie Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) oder Tumore können den Hormonhaushalt durcheinanderbringen.
9.2 Externe Faktoren
- Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung, Mangel an bestimmten Nährstoffen zudem ein übermäßiger Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln kann das Hormonsystem beeinflussen.
- Lebensstil: Faktoren wie chronischer Stress, Schlafmangel, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum können zu hormonellen Ungleichgewichten führen.
- Umweltgifte: Umweltgifte wie Pestizide, Schwermetalle und bestimmte Chemikalien sind ein Risiko, denn sie können sich in verschiedenen Organen und Geweben des Körpers anreichern und den Hormonhaushalt stören.
- Medikamente: Einige Medikamente, wie beispielsweise Kortison oder die Antibabypille, können hormonelle Veränderungen hervorrufen.
10. Häufige Fragen zum Hormonsystem
1. Was sind Hormone und wofür sind sie wichtig?
Hormone sind chemische Botenstoffe, die in den Drüsen des endokrinen Systems produziert werden. Sie steuern viele wichtige Prozesse, wie Wachstum, Stoffwechsel, Fortpflanzung und sogar unsere Stimmung. Hormone helfen dabei, unser Gleichgewicht im Körper aufrechtzuerhalten und sorgen dafür, dass alle Organe reibungslos funktionieren.
2. Wie wird die Hormonproduktion im Körper gesteuert?
Die Hormonproduktion im Hormonsystem wird durch ein Rückkopplungssystem gesteuert. Das bedeutet, dass Hormone je nach Bedarf produziert und freigesetzt werden. Wenn der Körper einen Mangel an einem bestimmten Hormon feststellt, signalisiert das Hormonsystem den Drüsen, mehr davon zu produzieren. Wenn der Bedarf gedeckt ist, wird die Produktion wieder reduziert.
3. Welche Hormondrüsen gibt es im Körper?
Zu den wichtigsten Hormondrüsen gehören die Schilddrüse, die Nebennieren, die Bauchspeicheldrüse, die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die Eierstöcke bei Frauen und die Hoden bei Männern. Diese Drüsen produzieren unterschiedliche Hormone, die verschiedene Funktionen im Körper regulieren.
11. Irrtümer über das Hormonsystem
1. „Nur Frauen haben hormonelle Schwankungen.“
Dieser Irrtum ist weit verbreitet, aber falsch. Auch Männer haben hormonelle Schwankungen, insbesondere in Bezug auf Testosteron. Der Testosteronspiegel kann im Laufe des Tages schwanken und ändert sich mit dem Alter. Auch Stress, Ernährung und Schlaf können Hormone bei beiden Geschlechtern beeinflussen.
2. „Hormone beeinflussen nur die körperlichen Funktionen.“
Das Hormonsystem ist nicht nur für körperliche Prozesse verantwortlich, sondern spielt auch eine große Rolle bei unserer Stimmung und unserem Verhalten. Hormone wie Serotonin und Dopamin wirken direkt auf das Gehirn und beeinflussen unsere Emotionen und unser Wohlbefinden.
3. „Zu viel oder zu wenig Hormone zu haben, zeigt sich immer sofort.“
Viele Menschen glauben, dass Hormonstörungen sofort bemerkbar sind, aber das ist nicht immer der Fall. Hormonelle Ungleichgewichte können sich schleichend entwickeln und Symptome wie Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Gewichtszunahme werden oft erst über einen längeren Zeitraum wahrgenommen.
12. Faszinierende Fakten über das Hormonsystem
1. Hormone sind extrem leistungsstark, auch in kleinsten Mengen.
Obwohl Hormone in winzigen Mengen im Blut vorhanden sind, haben sie eine enorme Wirkung auf den gesamten Körper. Schon kleinste Veränderungen im Hormonspiegel können bedeutende Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben.
2. Die Schilddrüse beeinflusst fast jeden Aspekt deines Körpers.
Die Schilddrüse produziert Hormone, die den Stoffwechsel, die Körpertemperatur, das Wachstum und sogar das Herz-Kreislauf-System steuern. Eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse kann sich auf viele Bereiche der Gesundheit auswirken, von der Energie bis zur Verdauung.
3. Das „Glückshormon“ Serotonin wird hauptsächlich im Darm produziert.
Obwohl Serotonin oft als Hormon des Gehirns betrachtet wird, wird etwa 90 % des Serotonins tatsächlich im Darm produziert. Dies zeigt, wie eng unser Hormonsystem mit der Verdauung und dem allgemeinen Wohlbefinden verbunden ist.
4. Hormone beeinflussen den Schlaf-Wach-Rhythmus.
Das Hormon Melatonin, das von der Zirbeldrüse produziert wird, reguliert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Es wird hauptsächlich bei Dunkelheit freigesetzt und signalisiert dem Körper, dass es Zeit zum Schlafen ist. Veränderungen im Melatoninspiegel können zu Schlafstörungen führen.
13. Fazit: Hormonsytem
Das Hormonsystem ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Körpers, denn es reguliert eine Vielzahl lebenswichtiger Prozesse. Deshalb ist ein harmonisches Zusammenspiel der Hormone entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden. Daher ist es wichtig, auf Anzeichen eines Ungleichgewichts zu achten. Außerdem eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung zu achten, um das Hormonsystem zu unterstützen und bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Bleib informiert und achte auf die Signale deines Körpers – denn deine Gesundheit ist dein höchstes Gut.
14. Disclaimer: Hormonsystem
Die Inhalte dieses Blogs dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Die Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln, Dosierungen und gesundheitlichen Vorteilen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen und persönlichen Meinungen. Sie ersetzen jedoch in keiner Weise eine professionelle Beratung durch einen Arzt, Ernährungsberater oder Apotheker.
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